
Bericht zur Zukunft der Creator-Economy 2026
Entdecke die aktuellen Trends aus der Kreativbranche, von KI-Nutzung und Monetarisierung über den Schutz geistigen Eigentums bis zu Sounds und den Gründen, warum menschliche Kreativität zum Premiumprodukt wird.

Der Sound der Skalierung
Im Bericht zur Zukunft der Creator-Economy 2026 betrachtet Epidemic Sound die im Wandel begriffene Welt der Content-Erstellung anhand des Inputs von 3.000 Creator*innen aus den USA und Großbritannien. Die Ergebnisse zeigen eine Branche, die immer schnelllebiger wird und in der KI grundlegend verändert, wie Content geschaffen, vertrieben und skaliert wird. Doch mit zunehmendem Output wird menschliche Kreativität zum echten Premiumprodukt.
Musik ist und bleibt ein wichtiger Faktor für Publikumsbindung, Umsatz und Markenidentität. Dabei sorgen menschengemachte Sounds für stärkere emotionale Bindungen. Erfahre alles über die wichtigsten Trends der Creator-Economy 2026, von der Monetarisierung über den Schutz geistigen Eigentums bis zu den Tools, die kreative Arbeit neu definieren.

Die wichtigsten Erkenntnisse: KI unterstützt Creator*innen bei kreativer Arbeit
Die Creator-Economy wächst und damit auch die Ambitionen der Menschen, die sie gestalten. Dieser Bericht zeichnet das Bild einer Branche, die dynamischer ist als jemals zuvor, in der KI immer schnelleren Output ermöglicht und menschliche Kreativität zum Alleinstellungsmerkmal wird.
Creatorinnen produzieren nicht nur mehr Content. Sie bauen auch Unternehmen und eigene Zielgruppen auf – und sie verfolgen langfristige Pläne. Die KI wird zunehmend zum festen Bestandteil ihrer Arbeit. Doch am erfolgreichsten sind die Creatorinnen, die sie als Hilfsmittel statt als Ersatz für Kreativität nutzen.

Fast 90 % der Creator*innen fühlen sich zu KI-Nutzung gedrängt
Creatorinnen integrieren KI in ihre Workflows, um schneller mehr Content zu kreieren – von der Ideenfindung über die Videobearbeitung und Produktion bis zur Zielgruppenanalyse. 94 % nutzen sie bereits, 89 % fühlen sich mehr oder weniger dazu gedrängt und 72 % gehen davon aus, dass sie sie in den nächsten 12 Monaten noch häufiger verwenden werden. In diesem Kapitel geht es darum, wie Creatorinnen es schaffen, menschliche Kreativität dennoch in den Mittelpunkt zu stellen.

Für 75 % der Creator*innen ist menschengemachter Content heute ein Premiumprodukt
Angesichts der Zunahme KI-generierter Inhalte wird die Antwort auf die Frage, was Content besonders macht, immer komplizierter. Heute entscheidet die menschliche Note darüber, ob Content Anklang findet oder ignoriert wird. Der Sound spielt dabei eine zentrale Rolle.
Musik war schon immer ein Engagement- und Umsatztreiber. Daran hat sich nichts geändert: 83 % der Creator*innen sagen, dass menschengemachte Musik das Publikum stärker emotional anspricht. In diesem Kapitel wird dargelegt, warum menschengemachter Content im KI-Zeitalter zum Premiumprodukt wird und wie er den Erfolg von Storys beeinflusst.

72 % der Creator*innen erreichen Publikum abseits großer Plattformen
Creator*innen sind ehrgeiziger denn je. 41 % wollen als selbstständige Unternehmer*innen erfolgreich sein oder eine Medienmarke bzw. ein Kreativstudio aufbauen. Dabei verfolgen sie langfristige Strategien: 72 % arbeiten aktiv am Aufbau einer eigenen Community über Kanäle wie Newsletter und Discord.
Auch der Umsatz steigt – sowohl Live-Streaming als auch Fan-Abos und Markenpartnerschaften haben im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Dieses Kapitel befasst sich mit der zunehmenden Expansion und Reife der Creator-Economy.

93 % der Creator*innen empfinden KI als Risiko
Mit Skalierung und Schnelligkeit wächst die Verantwortung. KI ermöglicht das einfache Kopieren von Stimmen, Stilen und Identitäten. Das stellt Creator*innen vor immer mehr Fragen rund um Eigentumsrechte und Transparenz. 93 % sehen erhebliche Risiken im Zusammenhang mit KI und 73 % sagen, Unklarheiten bei der Lizenzierung könnten zukünftige Geschäftschancen schmälern.
Dennoch erachten nur 13 % die Lizenzierung als wichtigen Erfolgsfaktor. Dieses Kapitel verdeutlicht, warum der Schutz geistigen Eigentums, rechtliche Kenntnisse und ein transparenter Einsatz von KI nicht mehr optional sind. Sie sind unerlässlich für den Aufbau einer auskömmlichen kreativen Geschäftstätigkeit.

Die Weiterentwicklung menschlicher Kreativität
Der Bericht zur Zukunft der Creator-Economy 2026 zeigt, dass sich die Gegebenheiten grundlegend verändern. KI ist allgegenwärtig, der Output nimmt stetig zu und die Ansprüche an wirklich sehenswerten Content werden immer höher.
Die Creator*innen von heute weisen den Weg: Sie bauen sich eigene Communitys auf, diversifizieren ihre Geschäftsmodelle und setzen verstärkt auf menschliche Kreativität. Durch die KI ist es leichter geworden, Inhalte zu kopieren. Der Schutz geistigen Eigentums ist daher mittlerweile genauso wichtig wie der Content an sich.
In der Creator-Economy ist kreative Kontrolle die wichtigste Währung. Epidemic Sound glaubt, dass die Zukunft denen gehören wird, die es schaffen, die Vorteile der KI mit der unersetzlichen Tiefe menschlicher Kreativität zu vereinen. Dazu reicht es nicht, Workflows zu schaffen, die diese Kreativität unterstützen und fördern. Es bedarf auch einer rechtssicheren, gesetzeskonformen Grundlage, damit Creator*innen und Marken ihren Content bedenkenlos skalieren und die Zukunft gestalten können.
- Die Zukunft der Creator-Economy hat begonnen. Entdecke die Tools und Strategien führender Creator*innen.

Methodik
Bericht zur Zukunft der Creator-Economy 2026
An der Umfrage nahmen 3.000 Content Creator*innen ab 18 Jahren aus Großbritannien und den USA teil. Die Befragungen wurden von März bis April 2026 von Sapio Research über eine E-Mail-Einladung und einen Online-Fragebogen durchgeführt.
Sapio Research ist ein als B Corp zertifiziertes Marktforschungsinstitut. Sapio Research ist ein Partnerunternehmen der Market Research Society (MRS), das Mitglieder der MRS beschäftigt und sowohl den MRS-Verhaltenskodex als auch die ESOMAR-Richtlinien befolgt.### Bericht zur Zukunft der Creator-Economy 2025
Die Umfrage wurde von Censuswide mit 3.000 professionellen Content Creator*innen ab 18 Jahren in Großbritannien und den USA durchgeführt.
Die Datenerhebung fand vom 25. April bis 2. Mai 2025 statt. Censuswide beschäftigt Mitglieder der Market Research Society (MRS) und befolgt sowohl den MRS-Verhaltenskodex als auch die ESOMAR-Richtlinien. Censuswide ist zudem Mitglied des British Polling Council.

Über Epidemic Sound
Epidemic Sound ist die führende Soundtracking-Plattform für Content-Erstellung. Wir ermöglichen Creator*innen, ihren Content mit menschengemachter Musik, Soundeffekten und KI-gestützten Workflows aufzuwerten.